Deutschland will einen harten Lockdown. Die hohen Fallzahlen dienen als Rechtfertigung für alles. Frau Merkel spaziert ohne Maske lachend durch den Bundestag! Da stellt sich die Frage: Wer ist schuld an den Fallzahlen?

Die Masken sind schuld! Die Krankenhäuser sind schuld! Die Ministerien sind schuld! Die Partys sind schuld! Die Restaurants sind schuld! Das Fitnessstudio ist schuld! Der Bundesfinanzminister ist schuld! Die Demos sind schuld! Wen haben wir vergessen? Achso ja: die Schulen. Die sind auch schuld! Weil so viele Schüler in den Schulen sind, müssen die Schüler bei offenen Fenstern frieren. Frau Merkel veräppelt die Schüler, die ja eigentlich stillsitzen sollen.

Unsere Kanzlerin empfiehlt Sport. Die Schüler in der Klasse müssen sich bewegen, aber die Sportstudios sind zu! Wow, welch grandiose Logik!

Zurück zur Frage: Wo kommen die großen Fallzahlen her?

Der PCR-Test hat Schuld an den Fallzahlen

Wir haben schon mehrfach auf das portugiesische Urteil des Berufungsgerichtes und die Vielzahl positiver Testergebnisse hingewiesen, die nichts aussagen. Es wird unterstellt, dass wir viel mehr positiv Getestete haben, als Träger des Virus SARS-CoV-2. Es wird gleichzeitig unterstellt, dass nur ein Teil der wirklich infizierten Menschen ansteckend ist. Wird die Anzahl der Zyklen des Drosten-PCR-Testes erhöht, steigt gleichzeitig die Anzahl der falsch positiven Testergebnisse. Damit trägt die Anwendung des Testes zu den hohen Fallzahlen bei. (Zwischenzeitlich hat die WHO dazu aufgefordert, den Test und deren Ergebnisse sinnvoll zu interpretieren.

Der Bundesfinanzminister ist für die hohen Fallzahlen verantwortlich

Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz erklärte am 19.10.2020, dass das Tragen der Masken cool ist. Es sei erforderlich und wichtig. Deswegen müssen wir alle eine Maske tragen.

Allerdings kassiert der gleiche Bundesfinanzminister am 8. Dezember eine verbale Schelle des Bundestagspräsidenten Dr. Wolfgang Schäuble. Olaf Scholz ging nämlich ohne Maske zum Rednerpult. Er ging auch ohne Mund-Nase-Bedeckung wieder zurück. Dafür ließ ihm der Bundestagspräsident eine MNB bringen. Die verbale Schelte interessierte ihn aber nur wenig.

Fehlerhafte Masken an Kliniken sind schuld an den hohen Fallzahlen

Eine Meldung der Tagesschau, am 01. Dezember 2020, bringt Aufruhr in die Diskussion über die Masken: „Fehlerhafte Masken in Kliniken und Apotheken“.

Die Ausgestaltung der Webadresse ist besonders gut gelungen und enthält die Worte „betrug-masken“:

https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/betrug-masken-103.html

Wie die Tagesschau berichtet, werden Schutzmasken ohne ausreichende Schutzwirkung im Krankenhaus eingesetzt. Die DEKRA bestätigte die unzureichende Filterfunktion und eine Filterleistung von maximal 57,2 %. Die DEKRA wird uns im Beitrag nochmal begegnen, mit einer anderen Bescheinigung!

Im Klinikum Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) wurden mangelhafte Filtermasken eingesetzt. Die Masken, welche unserem FFP2-Standard entsprechend sollen, werden auch KN95-Masken genannt. Diese werden in China produziert, sollen allerdings vom Standard her vergleichbar sein. Report Mainz hat diese Filtermasken von der DEKRA untersuchen lassen. Das Ergebnis ist erschüttern, denn bei dieser Maske werden über 42,8 % der Viren durchgelassen. Erlaubt sind aber nur 6 %. Die Bezeichnung KN95 bedeutet, dass diese Atemschutzmaske 95 % aller Viren vor der Tür lassen sollte. 42,8 % sind nun nicht nur weniger als die 5 % Leckagerate, sondern deutlich weniger.

Der ärztliche Direktor der Klinik, Günter Layer, bestätigt zahlreiche COVID-19-Fälle beim Pflegepersonal. Er bestätigt auch, dass viele Mitarbeiter in Quarantäne sind. Es scheint nun immer klarer zu werden, wo diese hohen Infektionszahlen herkommen. So die Tagesschau…

Wie steht es mit unserer Wirtschaftsleistung?

Unsere Bundeskanzlerin, Angela Merkel, hat am 02.12.2020 verkündet, dass wir durch die PCR-Pandemie wirtschaftlich zurückgeworfen werden.

Unter anderem liege das auch daran, dass wir nicht ganz so brav die Maske tragen. Kurze Zeit später schnullert unsere Angie munter von Mensch zu Mensch. Ohne Maske! Schön im Medienrummel, damit es alle sehen.

6 Tage später referiert unser Finanzminister Olaf Scholz darüber, dass die Wirtschaft gerade wächst. Die Wirtschaftliche Entwicklung sei besser als vor der Krise, die Beschäftigungssituation sei ebenfalls besser geworden. Nanana! Wer wird dann da etwas Anderes erzählen als unsere Kanzlerin?

Die Frage ist, ob das die Gastwirte, die Beschäftigen im Hotel und die Betreiber der Fitnessstudios auch so sehen.

Was wohl die Lieferanten der Masken zu der „steigenden Wirtschaftskraft“ sagen werden?

Lieferanten werden um Zeche geprellt – ist das Ministerium Schuld an den hohen Fallzahlen?

Wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Masken von den Ministerien geliefert werden und gleichzeitig, dass die Bundesregierung viele Masken noch nicht bezahlt hat, mag man sich 2 Dinge nicht erst ausmahlen:

  • Wie sieht es mit dem Infektionsgeschehen in den anderen Krankenhäusern Deutschlands aus? Kommt ein Teil der großen Fallzahlen von minderwertigen Masken?
  • Gleichzeitig ist die folgende Frage noch trauriger: Wie überleben die Händler die Krise, bei unserer steigenden Wirtschaftsleistung á la Scholz?

Noch im September veröffentlichte der SWR, dass die im März bestellten Masken durch das Bundesgesundheitsministerium immer noch nicht bezahlt seien. Dabei geht es nicht um 100 Euro, sondern um riesige Beträge, mit samt den laufenden Folgekosten (Lagerhallen etc.). Denn immerhin hat unser Gesundheitsminister sehr hohe Beträge an die Beraterfirma Ernst & Young überwiesen, die alle Qualitätskontrollen durchgeführt haben.

Wo kommen diese Masken her?

Vom Ministerium! Das Bundesgesundheitsministerium schreibt dazu:

Deshalb hat die Bundesregierung gemeinsam mit allen Verantwortlichen in Bund und Ländern und mit allen Akteuren des Gesundheitswesens Maßnahmen ergriffen, um ein hohes Schutzniveau zu erhalten und für ausreichend Schutzausrüstung zu sorgen. Seit 28. Februar 2020 wurde zunächst über die Beschaffungsämter von BMVg, BMF und BMI, seit 9. März 2020 auch vom BMG selbst Schutzausstattung beschafft.

Ob es nun die Masken sind, die vom Ministerium beschafft und noch lange nicht bezahlt wurden, oder solche des eigenen Einkaufs: Die Masken mit mangelnder Qualität wiegen die Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes in falscher Sicherheit. Der Skandal in der Tagesschau sorgte für Furore. Logisch! Was wir erkennen: Eine kurze Meldung in der Presse und die Unruhe ist da!

Nochmals zum besseren Verständnis: Wieso sollen Restaurants und Schulen an den hohen Fallzahlen schuld sein?

Worin unterscheidet sich die FFP2-Maske von KN95-Masken?

Um eine Atemschutzmaske als FFP2-Maske anzusehen, muss sie über den europäischen Prüfnormen „Euronorm EN 149-2001“ getestet werden. Dieser Norm schreibt vor, dass eine Filterleistung von mindestens 94 % nachgewiesen werden muss. Das heißt, dass 94 % aller Partikel „draußen“ bleiben müssen. Das bezieht sich auf ölhaltige Aerosole und wassergetragene Aerosole.

Die KN95-Maske soll einen etwas höheren Schutz bieten. So darf die Leckagerate maximal 5 % betragen. Das wiederum bedeutet, dass 95 % der Viren vor der Tür bleiben sollten. Die geforderte Prüfnorm für die KN95-Maske ist die chinesische Norm GB2626-2006. Bei der KN95-Maske ist das Testmedium eine Natriumchlorid-Aerosollösung. Die Testung wird hierbei nicht auf ölgetragene Aerosole bezogen.

Das Deutsche Institut für Normung (DIN) schreibt in seinem Prüfnormenvergleich vom 26.03.2012, dass die KN95-Masken einen minimal besseren Schutz bieten, als die FFP2-Masken. Gleichzeitig verweist das DIN in dem Papier auf notwendige Kontrollen:

Es muss sichergestellt sein, dass die Norm GB2626-2006 erfüllt ist und keine gefälschten Produkte zum Einsatz kommen.

Es wird ebenfalls erwähnt, dass es zweifelhaft sei, ob die beschafften Masken überhaupt nach einem Prüfungsverfahren getestet worden. Deswegen wird auf die Möglichkeit hingewiesen, stichprobenartige Tests durch die IFA oder die DEKRA durchführen zu lassen.

Ist die DEKRA an den Fallzahlen schuld?

Besonders spannend wird die Sache bei einer Maske des Typs „RYZUR KN95B“, welche in China hergestellt und vertrieben wird. Dieser beispielhaft ausgewählte Maskentyp wird vielfach in Deutschland, Kanada den USA und weiteren Ländern der Welt in Umlauf gebracht. Spannend ist diese Maske deswegen, weil sie am 21. April 2020 von der DEKRA bewertet wurde. Unter der Berichtsnummer 3417106.10-CPA wurde bescheinigt, dass die technische Wirksamkeit bezüglich des Schutzes gegen COVID-19 gegeben ist. Die Prüfung ist bis zum 20. April 2021 gültig. Es wurde also bescheinigt, dass nur maximal 6 % der vorhandenen Partikel, bzw. Viren die Barriere passieren. Das ist die DEKRA, die die Masken des Klinikums Ludwigshafen durchfallen ließ.

Kurze Zeit später hatte das CDC die Leckageraten dieser Maske überprüfen lassen. Das CDC ist das „Centers for Disease Control and Prevention“. Damit handelt es sich um eine Bundesbehörde in den Vereinigten Staaten, die der Gesundheitsbehörde untersteht. Es besteht eine Analogie zu unserem Robert Koch-Institut. Auch dort kümmert man sich um die öffentliche Gesundheit und hat den Schwerpunkt auf die Infektionskrankheiten gelegt.

Am 1. Mai 2020 wurde eine Messung an der Maske „RYZUR KN95B“ vorgenommen. Es wurden zehn Produkte geprüft. Dabei kam ein erschütterndes Ergebnis ans Licht:

Die maximal ermittelte Filterleistung lag gerade einmal bei 33,9 %. Demzufolge haben wir hohe Leckageraten zu verzeichnen. Die höchste Leckagerate wurde mit 73 % ermittelt. Das bedeutet, dass 73 % der nicht erwünschten Partikel direkt hindurchspazieren. Die Filterwirkung ist also mehr als unzureichend.

Hier der Prüfbericht

Es muss die Frage erlaubt sein, wie die hohe Abweichungen zwischen der DEKRA und der CDC zustande kommt!

So werden wir alle verunsichert…

Die Menschen werden verunsichert. Dazu trägt einiges bei. Zum einen wissen wir nun, dass die durch die DEKRA „passendgetesteten“ Masken viele Viren durchlassen. Wir kennen die Meldungen der Tagesschau, dass eine große Zahl an medizinischem Fachpersonal durch den fehlenden Schutz minderwertiger Masken infiziert wurden. Wir wissen, dass der PCR-Test äußerst zweifelhaft für eine zuverlässige Aussagekraft über die Infektionszahlen angesehen wird.

Unsere Bundeskanzlerin mahnt an, dass wir öfter die Maske tragen sollen. Und zur Wiederholung: Das ist genau die Bundeskanzlerin, die am 09.12.2020 munter durch den Bundestag spaziert und sich ohne Maske mit anderen Menschen ohne Maske und ohne Mindestabstand unterhält. Vielleicht wohnen die ja alle zusammen?

Hier geht’s zur Debatte – ab der 2. Stunde sind die aufschlussreichen Bilder zu erkennen…

Wir alle müssen die Maske tragen! Dazu ermahnt uns die Bundeskanzlerin mantraartig. Als Vorbild müsste sie doch eigentlich auch so ein Läppchen tragen, oder? Wo ist denn das Ordnungsamt?

Schuld an der Verunsicherung könnte also auch Frau Merkel haben. Die Restaurants mit den hervorragenden Hygienekonzepten werden es nicht sein. Diese sind nämlich seit Wochen geschlossen! Wer ist denn nun schuld an den hohen Fallzahlen?