Nun gibt es das nächste Maskenverbot an einer Schule. Es geht langsam rund und die Richter stehen auf. Immer häufiger fällt der Holzhammer zum Schutze der Kinder. Grundlage ist neuerdings der umfangreiche Sachverstand von Experten und Wissenschaftlern.

Immerhin liegen den Gerichten gleich mehrere Fachgutachten vor. Das Familiengericht in Weilheim hat sich ebenfalls für ein Maskenverbot an einer Schule ausgesprochen, genau wie das Familiengericht aus Weimar. Hintergrund ist auch in diesem Urteil die Kindeswohlgefährdung, welche nach § 1666 BGB durch ein Gericht umgehend zu überprüfen ist. Stellt das Gericht eine Kindeswohlgefährdung fest, müssen umgehende Maßnahmen zum Schutze der Kinder angeordnet werden.

Das dritte Urteil mit Sprengkraft

Erst am Wochenende hatte ein Sensationsurteil für Schlagzeilen gesorgt. Es handelte sich um das Familiengericht in Weimar, worüber wir bereits berichteten. Die Medien haben sich regelrecht überschlagen, dass Framing der Leitmedien begann. Immer wieder wurden die Richter als Querdenker bezeichnet, der Bezug zum berühmten Weimarer Urteil vom Januar wurde hergestellt.

Wir haben also zwischenzeitlich ein Urteil aus Weimar, welches die verfassungswidrige Corona-Politik rügt. Der Richter zerlegte regelrecht die Corona-Schutzmaßnahmen und bezeichnete das gesamte Vorgehen als „katastrophale Fehlentscheidung“.

In der letzten Woche, am 8. April 2021, hatte wieder das Amtsgericht Weimar ein sensationelles Urteil gesprochen. Darin wird ein erheblicher Schaden am Kindeswohl, durch das Tragen von Masken, festgestellt. Das Kindeswohl wird in physischer, psychischer und pädagogische Art erheblich gefährdet. Der Gutachter ist Prof. Dr. Christoph Kuhbandner aus Regensburg. Das Familiengericht in Weilheim bezog sich auch auf das Sensationsurteil aus Weimar (Aktenzeichen 9 F 147/ 21).

Darin gingen die Richter sogar noch weiter und verboten nicht nur die Maske, sondern auch die qualvollen Tests an der Schule. Gleichzeitig wurden pauschale Abstandsregeln untersagt.

Gleichwohl griffen die Richter aus Weimar den PCR-Test an, welcher nicht geeignet ist, eine Infektion festzustellen.

Das ist allerdings keine Neuigkeit und wurde in der Vergangenheit durch mehrere Gutachten bestätigt. Zuerst kam die Aussage aus Portugal. Im berühmten Lissabonner Urteil wurde der PCR-Test bereits in der Luft zerrissen, im März folgten die Wiener Richter.

Maskenverbot an Schule wegen Störung der seelischen Entwicklung

Der Gutachter stellte fest, dass die Entwicklung des Kindes in emotionaler Kompetenz durch das langfristige Maskentragen gestört wird. Hintergrund ist sicher auch hier, dass wir nicht über einen kurzen Zeitraum eine Maske tragen müssen, sondern in einem niemals enden Lockdown. Für Kinder sei es besonders schwierig die Mimik des Gegenübers zu deuten, wenn sie nicht zu erkennen ist. Der Gutachter führt weiter aus, dass die Emotionen nicht richtig zugeordnet werden können.

Kinder lernen Tag für Tag. So lernen sie auch die Mitmenschen einzuschätzen. Der Gutachter führt aus, dass in Studienergebnissen belegt wurde, dass das Ablesen von Trauer in der Augenregion stattfindet und Freude in der Mundpartie. Diese ist allerdings durch den Lappen verdeckt. Das Kind lernt also überwiegend Gefühle von Trauer und Ärger zu verstehen und weniger die Freude.

Durch die andauernden Corona-Schutzmaßnahmen wird den Kindern vermittelt, dass sie und auch andere eine Gefahr füreinander darstellen. Aus diesem Grund wurden auch die Abstands- und Hygieneregeln erlassen.

Jeder der eine Maske trägt oder auch Abstand halten muss, stelle so eine Gefahr für die anderen Mitmenschen dar. So etwas lernen die Kinder in den entscheidenden Entwicklungsjahren. Außerdem sind die Corona-Maßnahmen und die Massenpanik in den Medien eine dauernde seelische Belastung für alle Menschen.

Es wird Panik verbreitet, Angst und eine riesige Gefahr durch jedermann suggeriert. Die Corona-Schutzmaßnahmen werden derart aggressiv umgesetzt, dass die Menschen teilweise schon in Angst und Schrecken leben. Selbst die Impfbereitschaft wird nur gesteigert, indem man den Menschen Angst macht. Dies wirkt unmittelbar auf die Kinder ein.

Auch wieder PCR-Test unter Beschuss

Natürlich äußerte sich auch das Familiengericht Weilheim zum PCR-Test. Der PCR-Test sei kein geeignetes Mittel um eine Ansteckungsfähigkeit festzustellen. Dabei beruft sich das Familiengericht Weilheim auf die WHO, welche eine deutliche Aussage dazu getroffen hat. Allerdings ist es auch dem Journalisten Boris Reitschuster nicht gelungen, in mehreren Bundespressekonferenzen eine Aussage zu der Aussagekraft der PCR-Tests zu bekommen. Dort beginnt die Vertuschung! Warum kommt so etwas nicht in der Hauptsendezeit oder in der Tagesschau?

Maskenverbot an Schule – Urteil ist einstweilige Anordnung

Wir hatten bereits den Unterschied zwischen einer einstweiligen Anordnung, also einem Eilverfahren und einem gerichtlichen Hauptsacheverfahren erläutert. Die PCR-Test-Klage des Rechtsanwaltes Dr. Reiner Füllmich wurde als Hauptsacheverfahren am Landgericht Berlin eingereicht. Bei den bereits erwähnten Urteilen der Familiengerichte handelt es sich um eine einstweilige Anordnung. Darin wird eine Beweisaufnahme nicht umfänglich durchgeführt, jedoch müssen natürlich Beweise und Gutachten erbracht werden. Nur so ist ein gerichtlicher Beschluss herbeizuführen. Dies ist den Richtern nicht aufzuerlegen, da sie weder Mediziner, noch Epidemiologen, noch Wirtschaftswissenschaftler sind. Im Gegensatz zu unserem Karl Lauterbach tun die Richter auch nicht so.

Sachverstand der Familiengerichte bei Gutachtern eingeholt

Die Justiz geht neuerdings einen Schritt, der schon längst von den Gerichten zu erwarten gewesen wäre. Erst das Urteil aus Weimar (11.01.2021), in dem der Richter die Corona-Politik zerpflückte, sämtliche Überlastungen des Gesundheitssystems in Frage stellte und die Verhältnismäßigkeit anzweifelte, beruhte auf Tatsachen und einer intensiven Faktenrecherche. Dabei nahm er sich nicht irgendwelche Quellen vor, sondern nannte die offiziell zugänglichen Quellen. Dabei bezog sich der Richter auf die Abrechnungen der Krankenkassen, die Daten des RKI und das Intensivbettenregister. Ein Urteil welches aufgrund sachbezogener Daten gefällt wird, kann nur ein gerechtes Urteil sein. Interessant war die Reaktion des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes vom 24. Januar 2021. Der Widerspruch zum Weimarer Urteil wird wie folgt begründet:

„Dieses Urteil widerspreche der ganz überwiegenden Rechtsprechung deutscher Gerichte und sei methodisch fragwürdig. Außerdem Maße sich das Amtsgericht eine Sachkunde an, die ihm angesichts der hochkomplexen Situation ersichtlich nicht zukomme.“

Eine sehr interessante Argumentation. Sich ausschließlich darauf zu beziehen, dass die überwiegende Anzahl der Gerichtsentscheidungen anders sei, macht es nicht besser. Dabei wurden die fachspezifischen Gutachten allerdings auch nicht eingeholt. Dasselbe Vergehen ist der Bundesregierung vorzuwerfen. Unsere Berliner Spezies hatten ausschließlich das Virus im Kopf und beziehen sich nur auf vermeintliche Wissenschaftler wie Christian Drosten, einem Entwickler des PCR-Tests und dem Tierarzt Lothar Wieler.

Sämtliche Kollateralschäden, die bereits in Weimar kritisiert worden, werden vollkommen außer Acht gelassen. Die dadurch entstandenen Schäden werden vorsätzlich ignoriert. Die Testzahlen werden nach oben geschraubt, um ständig eine Inzidenzzahl von 100 zu haben. Das Anpassen der Tests, wurde bereits im sogenannten Panikpapier aus 2020 beschrieben. Darin wird ausgiebig darüber philosophiert, wie die Testzahlen angepasst werden müssen, um eine bestimmte Inzidenz zu erreichen. Kein Wunder, dass unsere Bundeskanzlerin am heutigen 13.4.2021 verkündet hatte, wie sie sich das zukünftige Infektionsschutzgesetz vorstellt.

Kurz zusammengefasst: Lockdown für immer, denn es wird so lange getestet, bis der Inzidenzwert von 100 erreicht ist. Gleichzeitig liefert das die Argumentation, permanent Masken zu tragen. Blöd, dass nun gleich zwei Gerichte eine Kindeswohlgefährdung festgestellt haben. Wie das wohl ausgehen mag?