Der Maskenwahn hört nicht auf. Ständig müssen wir eine Atemschutzmaske tragen. Natürlich ist das Tragen der Maske im OP, im Aufwachraum und bei medizinischen Untersuchungen verpflichtend. Selbst erlebte Erfahrungen verschärfen die Sorge um einen langfristigen Gesundheitsschaden.

Corona, Politiker, Söder und Masken

In der letzten Zeit häufen sich die Schlagzeilen, über Maskendebakel, korrupte Politiker und Milliardengeschäfte. Ständig werden wir gegängelt, müssen einen medizinischen Mund-Nase-Schutz tragen oder sogar eine FFP2-Maske. Mit diesen Masken befiehlt uns die Politik, der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu begegnen. Doch die Schlagzeilen häufen sich.

Wir sprechen von Maskenaffären, korrupten Politikern und Ehefrauen. So hat sich die Ehefrau von Markus Söder mit ihrer Firma an den medizinischen Schutzmasken bereichert. Oder waren es die E-Autos, die einen pfaden Beigeschmack hinterlassen haben?

Interessant ist, dass Markus Söder einer der ersten Ministerpräsidenten war, der den härtesten Atemwiderstand (FFP2 hat einen höheren Atemwiderstand als chirurgischer MNS und die textilen Alltagslappen) für alle Menschen verordnet hat. Auch der Gesundheitsminister Jens Spahn, vielfach in den Medien durch seine korrupten Machenschaften gepriesen, hat Großaufträge an Freunde vergeben. Es ist sowieso erstaunlich, wie ein Ministerpräsident so viel Geld haben kann, dass er sich selbst eine Luxusvilla für mehrere Millionen Euro einfach mal so gönnt.

Schnelltest, PCR-Test und Maske im OP- Ein Erfahrungsbericht aus meinem klinischen Alltag als Patient

Die Zweifel an den PCR-Tests nehmen zu. Trotzdem werden die Menschen mit den Stöcken gequält.

Ich selbst hatte in der vergangenen Woche einen Fahrradunfall. Mit schiefen Daumen marschierte ich in die Chirurgie um die ganze Sache untersuchen zu lassen. Es folgte natürlich die Tragepflicht für eine FFP2-Maske und ein Corona-Schnelltest. Das Personal, welches den ersten Kontakt hatte und das Testritual an mir praktizierte, trug brav ein Gesichtsvisier, eine FFP2-Maske und einen Schutzkittel. Selbstverständlich, das war nicht anders zu erwarten, war das Testergebnis negativ. Wo sollen denn die Viren auch herkommen? Dennoch mussten die Beschäftigten bei der weiteren Behandlung Maske tragen. Ich natürlich auch. Es ist ein Irrsinn!

Trotzdem möchte ich die Freundlichkeit und die Hingabe der Mitarbeiterinnen der Notaufnahme für den medizinischen Beruf loben. Trotz der Situation, trotz der Belastung und mit allen Schikanen die uns hier durch die Politik entgegen gebracht werden, helfen sie anderen Menschen und sind stets mit einem warmen Lächeln am Werk. Der Corona-Schnelltest ist alles andere als angenehm, denn der lange Stock wird bis oben in die Nase rein gedrückt, dort gehalten und dann wieder rausgezogen. Es ist ein Gefühl, als ob der Stab durch die Nase tief bis ins Hirn gebohrt wird.

Masken im OP? Nicht nur dort…

Die Röntgenuntersuchungen ergab schnell einen operativen Handlungsbedarf, indem die Fraktur des rechten Daumens gerichtet werden soll. Demzufolge marschierte ich am nächsten Tag in die Ambulanz um die OP-Vorbereitungen durchzuführen. Direkt angekommen wurde Blut gezogen, ein Abstrich an der Nase und zusätzlich noch ein PCR-Test durchgeführt. Dafür wurde nun nicht nur der Stock durch die Nase ins Hirn gebohrt, sondern auch ein Abstrich produziert, der für einen ordentlichen Würgereiz sorgte. Natürlich, wie sollte auch das anders sein: wieder ein negatives Ergebnis. Während der Durchführung des PCR-Testes trug die nette Dame wieder einen Vollschutz (eine Atemschutzmaske und ein Gesichtsvisier). Im Anbetracht der Masse der durchzuführenden Test ist diese Art von Hochschutzkleidung eine enorme Belastung für das Personal. Nun gut!

Als die ambulante Operation durchgeführt wurde, ging die ganze Geschichte weiter. Angetreten mit FFP2-Maske war ich umgeben von lauter Masken-Gesichtern.

Aber auch hier machte ich die Erfahrung mit stets netten, freundlichen und hilfsbereiten Menschen, die im medizinischen Alltag ihr Bestes geben. Zu keiner Zeit fühlte ich mich in dieser Hinsicht unwohl oder unwillkommen. Die Menschen in der Pflege und im ärztlichen Bereich verdienen meine Hochachtung. Auch das gesamte Service-Personal ist munter, reinigt, verteilt essen und schmiert Brote. Daumen nach oben (auch wenn mein Daumen derzeit nach links steht).

Während der Anästhesie, es war eine Regionalanästhesie, trug das Personal natürlich wieder Mundschutz und auch ich musste meine FFP-2-Maske tragen. Der Arm wurde betäubt, es wurde gespritzt, es wurden Flüssigkeitsbeutel in mich hineingepumpt und Ultraschalluntersuchungen durchgeführt. Zusätzlich wurden weitere medizinische Apparate an mich angeschlossen. Elektroden, Sauerstoffsensor und alles Mögliche. Die obligatorische Maske im OP hatte ich bereits selbst angelegt (eigentlich nie abgenommen).

Während der OP musste ich natürlich weiterhin meine FFP2-Maske tragen. Allerdings bekam ich dann eine Sauerstoffmaske angelegt. Natürlich war es keine Sauerstoffversorgung wie bei einem zu beatmenden Patienten, sondern ein kleiner Schlauch, welcher mir an die Nase gelegt wurde. Selbstverständlich wurde die Maske wieder drüber gesetzt. Nach der OP wurde ich in den Aufwachraum geschoben. Dort begegneten mir wieder viele nette Menschen. Nun sagt man, dass jeder Mensch ein individuelles Aussehen hat. Im Prinzip stimmt das, doch ein markantes Merkmal sah bei allen Menschen gleich aus: Die weiße Maske im Gesicht.

Eine FFP2-Maske liegt dann dicht an, wenn sich die Maskenmembran beim einatmen leicht zusammenzieht und beim Ausatmen auseinander drückt. Das ist gleichzeitig eine gute anschauliche Beschreibung für den erhöhten Atemwiderstand.

Die Sauerstoffsättigung im Blut – Maske in OP und Aufwachraum

Im Aufwachraum angekommen, sah ich 4 Patienten aufwendig verkabelt an die Überwachungsmonitore angeschlossen. Jeder hatte einen kleinen Fingersensor angeklipst, indem die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen wird. Es war ein auffälliges Gepiepe in den Räumen, denn bei wirklich jedem piepste regelmäßig die Sauerstoffsättigung. Jeder der Patienten hatte eine Maske auf und die nette Schwester ermahnte immer zum Luftholen. „Tief atmen und Luftholen!

Es war interessant, denn keiner von denen die dort lagen, sah so aus, als hätten sie gerade größere gesundheitliche Probleme. Dennoch piepste ständig die Sauerstoffanzeige. Immer wenn die Menschen in ihren normalen Atemrhythmus zurückkehrten, piepste die Sauerstoffsättigung. Ein bisschen schneller, ein bisschen tiefer und angestrengter Luftholen, löste dass Problem relativ schnell. Nun muss man sich aber vorstellen, dass die Bundesregierung keinerlei Studien zu der Sauerstoffsättigung hinter Atemschutzmasken verlangt. Warum nicht?

Warum gibt es Vorschriften im Arbeitsschutz, die eine regelmäßige Arbeitsmedizinischer Vorsorge vorschreibt, wenn das Personal über einen längeren Zeitraum solcherlei Masken trägt? Von einem langen Zeitraum können wir zwischenzeitlich sprechen. Es bleiben viele, viele Fragen offen! Was will man uns damit sagen?

Auch wenn es sich nur um vier Menschen in einem Aufwachraum handelt, die gesundheitlich einige Erlebnisse an dem Tag hatten, ist der Zusammenhang zwischen Maske, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung zumindest als Erfahrungswert gegeben. Wer im Alltag längere Zeit diese Masken trägt, wird auch ohne wissenschaftliche Studie abends müde sein. Das merkt jeder normale Mensch. Das muss nicht mit statistichen Erhebungen belegt werden. In den letzen Monaten ist auch die Kanzlerin Angela Merkel recht kurzatmig unterwegs…

Trotzdem bleibe ich bei meinem Lob an die Menschen die täglich helfen andere Menschen gesund zu machen. Es sind all die Menschen, die es mit Hingabe, einem Lächeln und viel Freude tun. Bitte legt euch abends ohne Maske auf die Couch, oder auf die Wiese. Ihr macht einen super Job!

Mit den Politikern muss man allerdings mal gerichtlich reden.