Für den Begriff der Korruption gibt es verschiedene Definitionen. Eine davon wurde von Transparency International erstellt:

Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil„.

Demnach können unter Korruption viele Facetten verstanden werden. In den letzten Monaten schwebt der Begriff bei unseren Politikern, Richtern und Staatsanwälten mit. Korruption ist eine Art der Bestechlichkeit, durch die Menschen über verschiedene Kanälen gekauft werden. Ob eine Entscheidung durch Schmiergeld beeinflusst oder eine Abstimmung durch die Möglichkeit der Beförderung in ein höheres Amt gelenkt wird, bleibt sich gleich. Korruption ist ein großes Problem für die Gesellschaft und das Feindbild der Selbstbestimmung.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte bereits 2019 festgestellt, dass die deutsche Staatsanwaltschaft nicht unabhängig agieren kann und demzufolge keine internationalen Strafbefehle ausstellen darf. Wir haben weiterhin gesehen, dass der Richter Detmold aus Weimar extrem drangsaliert wurde, nachdem er inhaltliche Fragen zur Pandemie, zur Kindeswohlgefährdung und zu den verhängten Corona-Maßnahmen beantworten ließ. Die medizinisch-epidemiologisch und insbesondere die psychologischen Schäden durch das Corona-Regime bewerte er nicht selbst, sondern ließ sie von Professoren durchführen. Familienrichter Detmold wurde daraufhin mit einer Hausdurchsuchung gequält und musste sich einem Strafverfahren stellen. Zwischenzeitlich bestätigten die Oberverwaltungsgerichte, zuletzt das Bundesverwaltungsgericht Karlsruhe, dass der Vorwurf der Rechtsbeugung nicht ansatzweise haltbar war. Besonders schlimm ist jedoch die Tatsache, dass das keine neue Erkenntnis ist.

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Doch anstatt Ruhe zu geben, schreitet die Erfurter Staatsanwaltschaft als Regime des Verbrechens fort. Im Wahn gehen die Torturen weiter. Die Handlanger der korrupten Politik gehen mit brachialen Methoden gegen die am Verfahren beteiligten des Sensationsurteils vor: Richter Christian Dettmar, Richter Matthias Guericke, dem Verfahrensbeistand der Kinder, der Mutter der fraglichen Kinder, Prof. Dr. Ulrike Kämmerer, Prof. Dr. Christian Kuhbandner, Prof. Dr. Ines Kappstein und Uli Masuth. Dabei wurden die Wohnungen und die Arbeitsstätten durchsucht. Essentielle Arbeitsmittel wurden entwendet.

Der Grund ist sofort klar: Schon Richter Matthias Guericke sprach im Januar 2021 ein vernichtendes Urteil gegen die Corona-Politik und bezeichnete die Maßnahmen mit den immensen Schäden als „katastrophale Fehlentscheidung“. Doch um die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Schäden geht es unserer Bundesregierung nicht, das ist völlig egal. Aus diesem Grund hat das auch niemand zu kritisieren. Auch die unabhängigen Richter dürfen eben nicht so unabhängig agieren.

Korruption gegen Sachfragen

In der groß angelegten Aktion wurden Wohnungen und auch Arbeitsstätten durchsucht, Arbeitsgeräte beschlagnahmen und die Menschen vor Kollegen und Freunden bloßgestellt.

Auf Grund wissenschaftlicher Fakten, die immer häufiger kommuniziert werden, wird deutlich, dass das brachiale Vorgehen der Staatsanwaltschaft nur eines zum Ziel haben soll: Zukünftige Entscheidungen sollen durch abschreckende Strafverfahren beeinflusst werden. Das ist auch eine Art der Korruption.

Besonders interessant ist, dass die Gutachter wie Professor Kämmerer nicht als Beschuldigte gelten, sondern nur als Zeugen gequält werden. Dennoch macht die Staatsanwaltschaft nicht davor halt, die Wissenschaftlerin in ihrem Arbeitsumfeld ins schlechte Licht zu rücken. Eine Hausdurchsuchung bleibt nie ohne Folge, schon gar nicht psychologisch.

Die Methoden der Erfurter Staatsanwaltschaft lassen den Vorwurf der Korruption wachsen. Es zeigt, dass unser Rechtssystem kaputt und die Unabhängigkeit nicht immer gegeben ist. Korruption gibt es in der Deutschen Justiz ebenso, wie in anderen Ländern.

Nach wie vor bleibt anzumerken, dass die eigentliche Sachfrage nicht beanstandet wird. Die Fachgutachten belegen die schädigenden Einflüsse der Corona-Maßnahmen auf die Kinder und Schüler. Dabei schreiben die Gutachter nicht irgendwelche Thesen zusammen, sondern werten wissenschaftliche Erkenntnisse aus. Doch das wurde bisher nicht im Ansatz wiederlegt. Der Wahn soll lediglich formale Fehler aufdecken und die Urteile öffentlich zunichtemachen. Wonach suchen die eigentlich?

Strukturelle Korruption laut BKA

Es bleibt die Frage, welche Gutachter und Richter sich in entscheidenden Verfahren trauen, die eigentlichen Sachfragen zu klären. Hilft die Maske? Schadet die Maske? Nutzt die Impfung? Wie viele Impftote gab es tatsächlich? Mit groß angelegten Aktionen, sollen die Menschen mit gesundem Menschenverstand diskreditiert und die Glaubwürdigkeit in Frage gestellt werden. Das Bundeskriminalamt unterteilt die Korruption in eine situative und eine strukturelle Korruption. Interessant ist die Definition der strukturellen Korruption:

„Bei struktureller Korruption handelt es sich um Fälle, bei denen die Korruptionshandlung auf der Grundlage längerfristig angelegter korruptiver Beziehungen bereits im Vorfeld der Tatbegehung bewusst geplant wurde. Es liegen demnach konkrete bzw. geistige Vorbereitungshandlungen vor, die eine Spontaneität der Handlung ausschließen.“

Korruptive Beziehungen und konkrete Vorbereitungsmaßnahmen erkennen wir im sogenannten Panikpapier durch das Innenministerium. Bei den korruptiven Beziehungen, möchten wir auf unseren Artikel zu den Stiftungen verweisen.

Maßnahmenkritiker nicht nur mit Aluhut

Die Liste der Maßnahmenkritiker ist lang und wird täglich länger. Lange handelt es sich bei den normaldenkenden Menschen nicht um irgendwelche Spinner mit Aluhut, denn in der Regel berufen sich die Kritiker auf Daten und Fakten. Gerade naturwissenschaftliche Professoren sehen darin ihre Kernaufgabe. Leider wird der sachlich, nüchterne Blick auf die Situation durch Panikmache vollkommen ausgeblendet. So wird das Ziel der Propaganda erreicht.

Propaganda: Die Kunst der Public Relations

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Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes, René Gottschalk, spricht sich gegen die Maskenpflicht und gegen den Test-Wahn aus. Er ruft dazu auf, für die Kinder eine annähernde Normalität zuzulassen. Es gäbe keine belastbaren Zahlen über Sinn und Nutzen der von Spahn und Wieler verhängten Maßnahmen. Gottschalk führt aus:

Angst und Lagerdenken sind hier keine guten Berater“.

Herr Gottschalk ist in der komfortablen Lage, dass er im Oktober 2021 in den Ruhestand geht. Berufliche Probleme braucht er nicht mehr fürchten. Wir dürfen gespannt sein, wie es den Mitgliedern der Uni Duisburg-Essen künftig gehen wird. Sie haben das Narrativ der Bundesregierung wiederlegt, dass der PCR-Test als Goldstandard das Maß aller Dinge ist. Gut, das ist jetzt nicht neu, aber um Fakten ging es lange Zeit nicht, sonst wäre der Intensivbettenschwindel früher aufgefallen.